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Berthe Jentzsch

AWO-Vorsitzender Jens Schubert im Interview mit dem Tagesspiegel

Im Interview mit dem Tagesspiegel nennt Jens Schubert, Vorsitzender des AWO Bundesverbandes, wichtige Themen, die aus seiner Sicht im Wahlkampf zu wenig Beachtung finden. Vor allem soziale Aspekte wie Bildung, Pflege, Grundsicherung und sozialer Klimaschutz müssen häufiger thematisiert werden.

Jens Schubert, Vorsitzender des AWO Bundesverbandes // Bildnachweis: AWO Bundesverband

Kindergrundsicherung, Deckelung des Eigenanteils für die Pflege und ein sozialgerechter Klimaschutz sind nur drei der Themen, für die sich die AWO bundesweit einsetzt. Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst in Armut auf oder ist von Armut bedroht. Deshalb fordert Jens Schubert, auch über eine einkommensabhängige Grundsicherung für alle Kinder nachzudenken. Ebenso spricht sich der Jurist für mehr Solidarität zwischen den Generationen aus. Das gelte bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie oder der Klimakrise ebenso wie beim Renten- oder Bildungssystem. „Ein Gegeneinander zwischen Alt und Jung hilft uns nämlich nicht weiter.“ Dafür setze sich die AWO mit ihren Angeboten ein.

Auch macht er sich für einen starken Sozialstaat, stärkere Umverteilung und die Idee einer Bürgerversicherung stark.

„Am Sozialen zu sparen, kostet langfristig deutlich mehr. Ohne einen starken Sozialstaat geht es nicht. Im Übrigen meine ich, dass man ernsthaft über Vermögens- und Erbschaftssteuer sprechen darf und eine neue Lastenverteilung zugunsten kleinerer Einkommen diskutieren sollte. Auch alternative Systeme wie die Bürgerversicherung sollten denkbar sein.“

Das vollständige Interview finden Sie hier.

Seit 2021 ist Prof. Dr. Jens Schubert Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes. Vor seiner Tätigkeit bei der AWO war Schubert Leiter des Bereichs Recht und Rechtspolitik in der Bundesverwaltung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Er war ehrenamtlicher Richter am Bundesarbeitsgericht und am Bundessozialgericht und beschäftigt sich u. a. mit den Themen Pflege, Recht der schwerbehinderten Menschen, Entgeltgleichheit, Fragen zu Migration, ALG I und II und Grundrente. Er übt eine Forschungs- und Lehrtätigkeit aus als Professor an der Leuphana Universität Lüneburg, Leuphana Law School.

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