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Saskia Krumbholz

AWO Berlin fordert die Fortführung des Bundesprogramms Sprach-Kitas

Kita, Kinder
Bildnachweis: Adobe Stock // Rawpixel.com

Der AWO Landesverband Berlin e. V. fordert die Koalitionspartner im Bund auf, ihre Koalitionsvereinbarung einzuhalten und das Bundesprogramm Sprach-Kitas bundesweit weiter zu führen.

Dabei sollen die Jahre 2023 und 2024 genutzt werden, um Maßnahmen zu entwickeln, die Sprach-Kitas mit besonderen sozialen Problemlagen bei der sprachlichen Bildung und der Zusammenarbeit mit Familien dauerhaft zu stärken. Diese sollen in das geplante Bundesqualitätsgesetz aufgenommen werden, als überregionaler Beitrag des Bundes.

Landesgeschäftsführer der AWO Berlin, Oliver Bürgel, fordert: „Wir brauchen jetzt eine schnelle Entscheidung zur Weiterführung. Gerade Kinder haben viele Benachteiligungen während der Corona-Pandemie erfahren und brauchen jetzt besondere Zuwendung. Die Politik ist in der Verpflichtung, gute Rahmenbedingungen für die Bildungsgerechtigkeit aller Kinder zu schaffen.“

Auch die betroffenen Kitas, die zusätzlichen Fachkräfte und die Fachberatungen brauchen eine schnelle Perspektive. Wenn diese qualifizierten Fachkräfte wieder wegbrechen, weil es keine Anschlussförderung gibt, bedeutet dies einen hohen Qualitätsverlust im System Kita. Ein Last Minute-Übertragen auf die Bundesländer ohne Konzeption gefährdet die erreichten bundeseinheitlichen Qualitätsstandards.

Hintergrund:
Seit 2016 fördert das Bundesfamilienministerium Kitas in sozial belasteten Gebieten und vielen Kindern mit Sprachförderbedarf mit dem Programm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Die beteiligten Kita-Teams erhalten eine zusätzliche Fachkraft mit Expertise in den Bereichen alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik, Zusammenarbeit mit Familien und seit 2021 auch Digitalisierung. Diese beraten, begleiten und unterstützen die Kita-Teams hierzu. Zusätzlich finanziert das Programm eine Fachberatung, die die Fachkräfte kontinuierlich und prozessbegleitend qualifiziert und die Qualitätsentwicklung in den Sprach-Kitas unterstützt. Allein in Berlin werden aktuell ca. 350 Kitas gefördert. Die Mitgliedsorganisationen der AWO in Berlin umfassen 16 Sprach-Kitas mit zwei Fachberatungen.

Anmerkungen:
Wir freuen uns über eine Veröffentlichung. Für weitere Informationen, Statements oder die Vermittlung von Interviewpartnern steht Ihnen unser Pressesprecher, Markus Galle, gern zur Verfügung.

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist ein unabhängiger Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege und gliedert sich bundesweit in 30 Bezirks- und Landesverbände, 411 Kreisverbände und 3.514 Ortsvereine. Getragen wird die AWO deutschlandweit von ca. 326.000 Mitgliedern und ca. 228.000 Mitarbeitenden.

Bei der AWO in Berlin und ihren korporativen Mitgliedern sind rund 8.500 Mitarbeitende beschäftigt. Sie zählt derzeit ca. 6.000 Mitglieder. Als Wohlfahrtsverband ist die Berliner AWO in verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit tätig, so beispielsweise in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, der Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe, der Seniorenarbeit, der Migrationssozialarbeit und der Pflege. Auch das Thema Frauen und Gleichstellung spielt eine wichtige Rolle. Das Engagement der AWO stellt stets die Hilfe zur Selbsthilfe in den Vordergrund. Die Werte Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Toleranz sind Grundlage für das Handeln in der AWO.

Pressekontakt

  • Saskia Krumbholz
    Mitarbeiterin Stabsstelle Kommunikation

    Arbeiterwohlfahrt Landesverband Berlin e.V.
    Stabsstelle Kommunikation
    Blücherstraße 62
    10961 Berlin

    Telefon 030 25 389 277
    Mobil 0160 95 077 550
    E-Mail saskia.krumbholz@awoberlin.de

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