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Markus Galle // Saskia Krumbholz (regelmäßige Aktualisierung)

Wie kann ich den Menschen in und aus der Ukraine helfen?

Ukrainische Flagge
Bildnachweis: Adobe Stock // md3d

Die AWO setzt sich für geflüchtete Menschen aus der Ukraine in Berlin und humanitäre Hilfe vor Ort ein. Hier geben wir einen Überblick zu den Möglichkeiten der Hilfe für die Menschen in und aus der Ukraine. Zudem bietet diese Übersicht hilfreiche Informationen u. a. zum Thema Corona, zur Beratungsmöglichkeiten und medizinischer Versorgung.

Hilfe vor Ort

AWO International hat ein Spendenkonto eingerichtet und sondiert aktuell gemeinsam mit der Volkshilfe Österreich Maßnahmen für die akute Nothilfe vor Ort. Spenden sind möglich über die Webseite www.awointernational.de sowie unter:

Spendenkonto:
AWO International
IBAN: DE83 1002 0500 0003 2211 00
Bank für Sozialwirtschaft
Spenden-Stichwort: Nothilfe Ukraine

Hilfe in Berlin

Der AWO Kreisverband Berlin-Mitte hat zügig und unbürokratisch Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine organisiert, u.a. durch die Anmietung von Wohnungen und Vermittlung in private Unterkünfte. Mittlerweile sind auch zwei neue AWO Refugien entstanden, in denen Menschen aus der Ukraine untergebracht sind. Einen detaillierten Bericht über die Aktivitäten der AWO Berlin-Mitte finden Sie hier.

Spendenkonto:
AWO Kreisverband Berlin-Mitte e.V.
IBAN: DE37 100 205 00 000 1237 308
BIC: BFS WDE 33 BER (Bank für Sozialwirtschaft)
Betreff: Hilfe Ukraine

Hilfe bundesweit

Der AWO Bundesverband betreibt die Webseite www.awo.org/ukraine-helfen. Hier werden Möglichkeiten der Hilfe für Menschen in und aus der Ukraine dargestellt. Die Themen reichen von Spendenkonten über Informationen zu Sachspenden, Wohnraumaktionen und Engagementangeboten bis hin zu Erstinformationen der Bundesregierung für ankommende Menschen aus der Ukraine. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.

Weitere Informationen

Auf der Webseite https://www.germany4ukraine.de ist eine erste Basisversion des bundesweiten Hilfe-Portals verfügbar. Als offizielles, staatliches und themenübergreifendes Angebot werden hier Fragen zu vielen grundsätzlichen Themen, aber auch zu Unterkunft sowie medizinischer Versorgung in Deutschland gebündelt und beantwortet. Die Informationen und Leistungen sind mehrsprachig auf Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Der Notmütterdienst e. V. Berlin hat das Projekt „Ukraine-Hilfe OPORA“ gestartet („Opora“ bedeutet Unterstützung auf Ukrainisch). Mit dem Projekt wird geflüchteten Familien Hilfe angeboten. Zudem bietet das Projekt bezahlte Arbeit für ukrainische Geflüchtete, die aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse derzeit noch Probleme auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben. Für viele Geflüchtete, zumeist Frauen mit Kindern, hören die Probleme und die Not trotz einer sicheren Unterkunft logischerweise nicht plötzlich auf. Bei mehreren Kindern sind die Mütter in dieser Situation nicht selten überfordert. Viele werden krank und können sich nicht stundenlang in die Schlangen vor den Sozialämtern anstellen. Nötige Sprachkurse und berufliche Orientierung sind vor diesem Hintergrund undenkbar. Mit dem Projekt „Ukraine-Hilfe OPORA“ des Notmütterdienst e.V. Berlin soll hier Abhilfe geschaffen werden. Weitere Informationen gibt es unter https://www.notmuetterdienst.de/pilotprojekt-zur-betreuung-ukrainischer-gefluechteter-familien/

Da es bisher nur wenige ukrainisch sprechende Betreuer*innen („Notmütter“) gibt, sollen gezielt auch geflüchtete familienerfahrene, ukrainische Frauen und Studentinnen angesprochen werden, die in die geflüchteten Familien gehen und dort Kinderbetreuung und haushaltliche Arbeiten übernehmen. Die ukrainischen Betreuer*innen werden selbstverständlich regulär entlohnt. Für die Familien entstehen auch keine Kosten, denn derzeit finanziert der NMD noch aus eigenen Mitteln die Betreuung. Mittelfristig wird eine Kostenübernahme durch staatliche Stellen (Krankenkassen, Jugend- und Sozialämter) angestrebt.

Im Rahmen der gesundheitlichen Versorgung für nach Deutschland geflüchtete Menschen aus der Ukraine stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Informationsmaterialien zur Corona-Schutzimpfung, zu Tests auf das Coronavirus und zu Hygienemaßnahmen in ukrainischer Sprache zur Verfügung. Für aus der Ukraine in Deutschland eintreffende Menschen, die in Teilen über einen noch nicht ausreichenden Impfschutz vor dem Coronavirus SARS-CoV2 verfügen, sind der Schutz vor einer Corona-Infektion und die Corona-Schutzimpfung besonders wichtig. Daher bietet die BZgA auf ihrem Internetportal www.infektionsschutz.de in ukrainischer Sprache Merkblätter und Infografiken zur Corona-Schutzimpfung, zu Tests, Quarantäne und Isolierung sowie zur Erläuterung der „3G, 3G-Plus, 2G und 2G-Plus“-Regelungen. Das Paket der Informationsmaterialien in ukrainischer Sprache steht zum Herunterladen bereit unter: https://www.infektionsschutz.de/mediathek/materialien-auf-ukrainisch/

Das Land Berlin bietet ab sofort eine zentrale Servicerufnummer an, um geflüchteten Menschen aus der Ukraine schnell und unkompliziert Informationen zu Hilfsangeboten zu geben. Unter der Servicerufnummer 030/9012 7127 können geflüchtete Menschen erste allgemeine Informationen zu Unterkunft, Registrierung, Visum und Aufenthaltsrecht bekommen. Die telefonische Hotline ergänzt das vom Senat zentral bereitgestellten Informationsportal unter www.berlin.de/ukraine/. Darüber hinaus haben Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit, sich unter der Servicerufnummer über konkrete Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Die neue Servicerufnummer ist von Montag bis Sonntag, 07.00 bis 18.00 Uhr, erreichbar. Fachkräfte des Berliner Bürgertelefons erteilen auf Ukrainisch, Englisch, Russisch und Deutsch Auskünfte und vermitteln weitere Kontaktstellen zu Hilfsangeboten und Unterstützungsleistungen.

Auch wenn hinsichtlich des Aufenthaltsstatus noch viel ungeklärt ist, soll die Versorgung von Geflüchteten bei akuten medizinischen sowie psychologischen Problemen sichergestellt sein. Mehr als 700 Praxen haben sich auf einen Aufruf der KV Berlin gemeldet, dass Sie Geflüchtete aus der Ukraine kostenfrei behandeln. Kontaktdaten sowie weitere Hinweise sind der Übersicht unter https://www.kvberlin.de/fuer-patienten/ukraine zu entnehmen. In der Übersicht können Hilfesuchende Praxen finden. Viele der Praxen können neben Deutsch auch in weiteren Sprachen behandeln. Die Fremdsprachen sind bei jeder Praxis mit angegeben. Die Übersicht richtet sich auch an Einrichtungen, die Ärzt*innen oder Psychotherapeut*innen für Geflüchtete aus der Ukraine benötigen (siehe letzte Spalte „Wo wird behandelt“).

„Wo können geflüchtete Menschen aus der Ukraine unterkommen? Wo gibt es kostenlos medizinische Hilfe? Wie kann man selbst helfen? Welche Anlaufstellen sind wichtig?“ Viele Fragen, die sich Helfer*innen und geflüchtete Menschen stellen, versucht der Rundfunk Berlin-Brandenburg in einem ausführlichen Artikel vom 06.04.2022 zu beantworten. Selbstverständlich sowohl auf Deutsch als auch auf Ukrainisch. Der Artikel ist hier verlinkt.