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Saskia Krumbholz

Erneut weht die Regenbogenfahne

Regenbogenfahne
Bildnachweis: AWO Landesverband Berlin e.V. // Saskia Krumbholz

Gemeinsam mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) hisst der AWO Landesverband Berlin am 11.07.2022 die Regenbogenfahne auf dem Dach der Geschäftsstelle in der Blücherstraße. Damit setzt die Arbeiterwohlfahrt in Berlin anlässlich der derzeitigen Pride-Weeks ihr Zeichen für gelebte Toleranz und eine bunte und vielfältige Gesellschaft.

Vor hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des AWO Landesverbandes Berlin und der Berliner Kreisverbände unterstrich die Landesvorsitzende Ina Czyborra: „Sich für die Rechte queerer Menschen in Deutschland und weltweit einzusetzen, ist in diesen Tagen aktueller denn je. Wir wollen nicht wegschauen, wenn die Rechte der Menschen missachtet und eingeschränkt werden. Wir mischen uns ein.“ Und der Geschäftsführer des LSVD Berlin-Brandenburg, Alexander Scheld, ergänzt: „Auch hier in Berlin gibt es noch viel zu tun. Wir benötigen beispielsweise dringend mehr Krisenwohnungsplätze für queere Menschen. Mit unseren langjährigen Kooperationspartner*innen bei der AWO werden wir uns dafür auch weiterhin gemeinsam starkmachen. Dass die Regenbogenfahnen hier und überall in diesen Tagen gehisst werden, ist ein wichtiges Zeichen für Toleranz, Respekt und Vielfalt in unserer Gesellschaft.“

Bereits seit einigen Tagen wehen berlinweit die Regenbogenfarben als Symbol gegen Homophobie. Höhepunkt wird der CSD in Berlin am 23. Juli 2022 unter dem Motto „United in Love – gegen Hass, Krieg und Diskriminierung“ sein. Auch die AWO in Berlin wird mit einem Truck zum ersten Mal dabei sein und ihr Verständnis von gelebter Vielfalt, die über Geschlecht, nationale oder ethnische Herkunft, Religion, Alter, sexuelle Orientierung, Behinderung oder weitere geschützte Merkmale hinausgeht, demonstrieren. Die Route des Zuges startet an der Leipziger Straße und geht bis zum Brandenburger Tor.

Bereits seit vielen Jahren ist der AWO Kreisverband Spree-Wuhle Veranstalter des Lesbisch-Schwulen Parkfestes. Konkrete Forderung des Parkfestes sind: die konsequente Gleichstellung von Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft, das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben, die Novellierung des Transsexuellen-Gesetzes in Form eines Transgender-Gesetzes, kein Zwang zur Geschlechtsanpassung bei intersexuell geborenen Kindern, die Durchsetzung der vollständigen Gleichberechtigung von Frauen und Männern, den Ausbau der Förderung von Aufklärungs und Anti-Diskriminierungsarbeit und die Anerkennung von Homosexualität als Asylgrund. So wird am 13.08.2022 im Volkspark Friedrichshain „Ein Fest für Alle!“ stattfinden.