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Berliner Sozialgipfel // Berthe Jentzsch

Berliner Sozialgipfel zum Frauentag

Auch im Jahr 2021 werden Frauen in Berlin benachteiligt. Sie verdienen weniger, sind seltener in Führungspositionen, arbeiten häufiger Teilzeit und in Bereichen, die unterdurchschnittlich bezahlt sind. Zudem übernehmen sie den Großteil unbezahlter Sorgearbeit. Die Corona-Pandemie verschärft diese Benachteiligungen weiter.

Bildnachweis: AWO Bundesverband

Frauen profitieren weniger von Kurzarbeit und sind, überrepräsentiert in sozialen Berufen, als Pflegerinnen, Erzieherinnen und Lehrerinnen, einem besonderen Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Auf diese Ungleichheit macht das Berliner Sozialgipfelbündnis aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März in einer Erklärung aufmerksam. Das Bündnis besteht aus Gewerkschaften, Sozialverbänden und dem Berliner Mieterverein. Es fordert unter anderem einen Gleichstellungs-Check für die Corona-Politik, die Bekämpfung prekärer Beschäftigung, monatlich 100 Euro Corona-Soforthilfe für benachteiligte Frauen und mehr Schutz vor Gewalt.

Ina Czyborra, Vorsitzende AWO Landesverband Berlin e.V. macht hierzu deutlich: „Frauen haben in der Krise schon viele Lasten getragen, im Gesundheits- und Bildungswesen, in der Sorgearbeit zu Hause, durch Lohneinbußen und Jobverluste. Sie dürfen nicht ein drittes Mal Opfer der Krise werden, indem sie weniger von Hilfspaketen profitieren und Einsparungen in den Finanzen von Bund und Ländern auch noch zu ihren Lasten gehen. Wir brauen eine geschlechtergerechte Haushaltspolitik in und nach der Krise.“

Erklärung des Sozialgipfelbündnisses zum Frauentag

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