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Berthe Jentzsch

AWO Landesverband hisst Regenbogenfahne

Zum Jahrestag des Stonewall-Aufstandes und Christopher-Street-Day am 28. Juni 2021 hisst der AWO Landesverband Berlin gemeinsam mit dem Berliner Lesben- und Schwulenverband (LSVD) die Regenbogenfahne auf dem Dach der Geschäfststelle in der Blücherstraße.

Christopher Schreiber, Geschäftsführer des Berliner LSVD und Ina Czyborra, AWO Landesvorsitzende während der Hissung; Bildnachweis: AWO Landesverband Berlin // Ellinor Trenczek

Als Symbol gegen Homo- und Transphobie leuchten die Regenbogenfarben während der „Pride Weeks“ von den Dächern von über 100 offiziellen Standorten in Berlin. Zur Hissung waren zahlreichen Mitarbeiter*innen des Landesverbandes und der AWO-Kreisverbände sowie Landes-, Kreisgeschäftsführer*innen und Vorstandsmitglieder der Berliner AWO vor Ort.

„Die Regenbogenfahne ist ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Toleranz“, unterstreicht Christopher Schreiber, Geschäftsführer des LVSD, in einer Rede anlässlich der Hissung. Durch Gesetze wie etwa in Russland oder in Ungarn, wo die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung verboten ist, werde die Fahne erst zum politischen Symbol. Auch in Deutschland, vor allem in Sozialen Medien sei Homo- und Transphobie noch verbreitet und werden von rechtsextremen Parteien bestärkt.

„Die Diskriminierung Homosexueller und sexueller Minderheiten können wir nicht hinnehmen. Die AWO ist ein bunter Verband“, bekräftigt AWO-Landesvorsitzende Ina Czyborra ebenfalls in einer Rede zur Hissung. Mit ihrer Arbeit setzt sich die Berliner AWO als eine der größten Trägerinnen der Freien Wohlfahrtspflege für die Förderung der Vielfältigkeit von Lebensentwürfen, so z. B. den Schutz von Trans*menschen vor Zwangsverheiratung ein. In der Berliner Praxis zeigt sich dies u. a. in der der Mitgliedschaft im „Bündnis gegen Homophobie“ und dem jährlichen von der Berliner AWO organisierten „LesBiSchwulen Parkfest“ im Volkspark Friedrichshain.