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Berthe Jentzsch

AWO Landesverband Berlin ist Mitunterzeichnerin der „Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt“

Mit der "Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt" zum Auftakt des Superwahljahres 2021 positionieren sich über 400 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Die beteiligten Organisationen warnen vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteur*innen.

Bildnachweis: Adobe Stock // fizkes

Mit Sorge beobachten die Verbände wie öffentlich und in sozialen Medien Hass und Gewalt gegen Menschen mit Behinderung, psychischer oder physischer Krankheit geschürt wird. Ebenso Menschen, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren, seien von Hetze betroffen.

„Als Verband, der sich für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder psychischer Beeinträchtigung einsetzt, wenden wir uns gegen jegliche Form von Ausgrenzung und Diskriminierung. Wir treten ein für Menschlichkeit und Vielfalt.“, heißt es in der Erklärung.

Ziel der Aktion ist, im Superwahljahr ein Zeichen für Demokratie zu setzen. Daher unterstreichen die Mitzeichnenden, wie wichtig Wahlbeteiligung und eine lebendige Demokratie ist. Sie fordern auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Parteien, die in ihren Reihen Menschenfeindlichkeit, Nationalismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus dulden, lehnen die Unterzeichnenden entschieden ab. „Hass und Gewalt gegen Menschen aufgrund von Behinderung, psychischer und physischer Krankheit, Religion oder Weltanschauung, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität sowie nicht zuletzt gegen Personen, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren“, sei nicht hinnehmbar, heißt es weiter in der Erklärung.

Die vollständige Erklärung sowie die Liste der Mitzeichnungen finden Sie online unter www.wir-fmv.org.

Hintergrund: Bereits im April 2018 und im November 2019 haben sich zahlreiche Verbände öffentlich gegen Versuche aus den Reihen der AfD positioniert, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen herabzuwürdigen und für rassistische Stimmungsmache zu instrumentalisieren.