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Berthe Jentzsch

AWO Berlin setzt Zeichen gegen Rassismus

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März 2021 setzt die AWO in Berlin ein Zeichen für eine offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft.

Bildnachweis: AWO Landesverband Berlin

Viele Menschen mit Migrationsgeschichte sind mit Rassismus konfrontiert. Ihnen wird beispielsweise der Zugang zu Arbeit, Wohnraum oder dem Gesundheitssystem erschwert. Auch im Öffentlichen Dienst sind Menschen aus Einwandererfamilien unterrepräsentiert. Sie haben weniger Aufstiegschancen und werden seltener befördert. Diesem strukturellen Rassismus sowie sozialen, politischen und wirtschaftlichen Ausschlussmechanismen will der AWO Landesverband Berlin entgegenwirken.

Einzelne Projekte und Programme reichen oft nicht aus, um festgefahrene Strukturen zu ändern. Daher unterstützt der Landesverband als Mitunterzeichner die „Resolution Rassismus“. Diese fordert die Einsetzung einer Enquete-Kommission im Berliner Abgeordnetenhaus zur Bekämpfung von strukturellem Rassismus im Land Berlin.

Mit der Weiterentwicklung des Partizipationsgesetzes geht Berlin einen wichtigen Schritt, um Teilhabe und gesellschaftliche Partizipation von Menschen mit Migrationsgeschichte zu stärken. Die Berliner AWO unterstützt den Gesetzesentwurf ausdrücklich.

„Rassismus ist für die Menschen, denen er entgegenschlägt eine alltägliche Bedrohung. Er begrenzt Chancen und Möglichkeiten auf Grundrechte wie Arbeit, Wohnen, Unversehrtheit, Würde, Chancengleichheit und Teilhabe. Daher geht Rassismus uns als Gesellschaft alle an. Wir dürfen Rassismus nicht dulden und müssen uns ihm, wo er uns begegnet, entschieden entgegen und uns an die Seite von Betroffenen stellen. Jeder Tag muss ein Tag gegen Rassismus sein“, sagt Oliver Bürgel, Landesgeschäftsführer der AWO Berlin.

Für die Arbeiterwohlfahrt ist die politisch-gesellschaftliche Bildung ein integraler Bestandteil der Sozialen Arbeit. Daher schult und sensibilisiert sie Mitarbeitende und Ehrenamtliche im Umgang mit Rechtspopulismus sowie gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung. So hat der Bundesverband u. a. die Publikation „Vorurteile, Hass und Gewalt“ veröffentlicht und bietet Trainings an, bei deren Entwicklung durch die Ludwig-Maximilians-Universität München die AWO mitgewirkt hat.