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Berliner AWO: Wachsende Pegida-Bewegung ist besorgniserregend

07.01.2015Die Berliner Arbeiterwohlfahrt beobachtet kritisch und mit wachsender Besorgnis die Entwicklung der „Pegida“-Bewegung und ihrer Ableger.

„An diesem Montag sind 18.000 Pegida-Anhänger in Dresden auf die Straße gegangen – das sind unserer Ansicht nach genau 18.000 zu viel. Dass diese Bewegung mit ihrem Populismus und ihrem eingeschränkten und von Vorurteilen geprägten Weltbild so viele Menschen anzieht, ist mehr als besorgniserregend“, betont der AWO-Landesvorsitzende Hans Nisblé.

„Auch wenn die Anzahl der Pegida-Demonstranten in Köln und Berlin zum Glück deutlich geringer ausgefallen ist und in beiden Städten erfreulicherweise tausende Gegendemonstranten auf die Straße gegangen sind, müssen wir alarmiert und wachsam sein. Ich sehe es als unsere primäre Aufgabe an, ein Zeichen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung zu setzen.

Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, die Bürgerinnen und Bürger über Flüchtlingspolitik, Asylrecht und verschiedene Religionen und Kulturen zu informieren. Nur durch den Dialog und durch Aufklärung kann auf Dauer ein friedliches Miteinander gelingen und Pegida geschwächt werden“, so Nisblé weiter. Die AWO möchte auf diesem Weg mit allen gesellschaftlich relevanten Kräften zusammenarbeiten.

Wer ein Zeichen gegen Pegida und für ein vielfältiges und buntes Deutschland setzen möchte, kann unter change.org/nopegida eine entsprechende Petition unterschreiben.