Sie befinden sich hier: AWO Aktuell / Aktuelle Meldungen / #unteilbar – Auch die AWO steht für eine offene und freie Gesellschaft! 

Inhalt

#unteilbar – Auch die AWO steht für eine offene und freie Gesellschaft!

10. Oktober 2018
Autoren: Susanne Fischer/Markus Galle

Die jüngsten Ereignisse u. a. in Chemnitz und Köthen haben gezeigt, dass Hass und Ausgrenzung nach wie vor Teile unserer Gesellschaft sind. Immer wieder gibt es Versuche ganz unterschiedlicher Gruppen, diese, unsere Gesellschaft auf dem Rücken der Schwächsten zu spalten. Aus diesem Grund hat sich die Berliner AWO im vergangenen Monat dem Bündnis #unteilbar angeschlossen. Das Bündnis steht, wie die Berliner AWO, für eine offene, freie Gesellschaft. Die Werte der AWO, Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, sind Grundlage für ein friedliches Miteinander. Hierfür möchte die AWO ein deutliches Zeichen setzen.

Viele Kolleg*innen aus Bundes-, Landes- und Kreisverbänden werden deshalb an der #unteilbar-Demonstration am 13. Oktober in Berlin teilnehmen um die AWO-Fahne vor Ort hochzuhalten. Der Auftakt der Demonstration ist für 12 Uhr auf dem Alexanderplatz geplant, der Demonstrationszug soll um 13 Uhr in Richtung Leipziger Straße starten. Die Route führt über den Potsdamer Platz, die Ebertstraße, vorbei am Brandenburger Tor bis zur Siegessäule. Auf der Straße des 17. Juni wird es Infostände der unterschiedlichen Bündnispartner*innen sowie Bühnen für das weitere Programm geben.

Die Organisatoren bzw. Erstunterzeichner des Bündnisses, zu denen u. a. auch Organisationen wie Amnesty International, der Chaos Computer Club, terre des hommes oder Menschen wie Carolin Emcke, Jan Böhmermann und Mark Waschke zählen, positionierten sich im Vorfeld der Demonstration mit den folgenden Worten:

„Wir treten für eine offene und solidarische Gesellschaft ein, in der Menschenrechte unteilbar, in der vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind. Wir stellen uns gegen jegliche Form von Diskriminierung und Hetze. Gemeinsam treten wir antimuslimischem Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Antifeminismus und LGBTIQ*- Feindlichkeit entschieden entgegen. Ob an den Außengrenzen Europas, ob vor Ort in Organisationen von Geflüchteten und in Willkommensinitiativen, ob in queer-feministischen, antirassistischen Bewegungen, in Migrant*innenorganisationen, in Gewerkschaften, in Verbänden, NGOs, Religionsgemeinschaften, Vereinen und Nachbarschaften, ob in dem Engagement gegen Wohnungsnot, Verdrängung, Pflegenotstand, gegen Überwachung und Gesetzesverschärfungen oder gegen die Entrechtung von Geflüchteten – an vielen Orten sind Menschen aktiv, die sich zur Wehr setzen gegen Diskriminierung, Kriminalisierung und Ausgrenzung. Gemeinsam werden wir die solidarische Gesellschaft sichtbar machen! Am 13. Oktober wird von Berlin ein klares Signal ausgehen.“

Weitere Informationen, Abläufe, Bündnispartner*innen sowie Möglichkeiten der Mitwirkung zu #unteilbar finden Sie im Internet unter www.unteilbar.org.