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Startschuss der CSD-Saison: AWO Berlin hisst Flagge gegen Homophobie

Mit dem symbolischen Hissen der Regenbogenfahne am 03. Juli.2017 beteiligt sich der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt Berlin e. V. am stadtweiten Startschuss zur CSD-Saison in Berlin.

Am vergangenen Freitag beschloss der Deutsche Bundestag nach jahrelanger Diskussion die Ehe für alle. „Diese längst überfällige Entscheidung ist ein großer Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung und Gerechtigkeit.“, so Ute Kumpf, Landesvorsitzende der AWO Berlin. Dieses Gesetz ist ein wichtiger Meilenstein, jedoch sind Diskriminierung und Homophobie in der Gesellschaft damit noch nicht überwunden. Die AWO setzt sich schon seit Jahren für Regenbogenfamilien und Toleranz in unserer Gesellschaft ein. „Wir freuen uns sehr, dass gleichgeschlechtliche Paare bei der Eheschließung nun nicht mehr benachteiligt werden“, führt Oliver Bürgel, Landesgeschäftsführer der Berliner AWO fort.

In diesem Zusammenhang hissen am 03.07.17 Jörg Steinert, Geschäftsführer des LSVD Berlin-Brandenburg, die AWO Landesvorsitzende Ute Kumpf, der AWO Landesgeschäftsführer Oliver Bürgel und weitere Vertreterinnen und Vertreter der AWO gemeinsam als Zeichen der Solidarität eine Regenbogenfahne.

Als einer der größten Träger der Freien Wohlfahrtspflege ist die Förderung der Vielfältigkeit von Lebensentwürfen fest in der täglichen Arbeit der AWO verankert. In der Praxis zeigt sich dies u.a. in unserer Kooperationsarbeit mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg, als Mitglied im „Bündnis gegen Homophobie“ und Kooperationspartner des Regenbogenfamilienzentrums.