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Spannende und prägende Monate starten für 287 Freiwillige im FSJ und BFD

04.09.2018Mit Beginn dieser Woche traten 287 Freiwillige ihren Dienst im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) bzw. des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) der Arbeiterwohlfahrt Berlin an.

Autor: Markus Galle

In den kommenden 12 Monaten werden die Freiwilligen in gemeinnützigen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen und Kitas das Personal unterstützen, wertvolle Berufs- und Lebenserfahrung sammeln und sich gesellschaftlich engagieren. Der AWO Landesverband wird die Freiwilligen dabei unterstützen und ihnen begleitend zur Seite stehen. Auch die 25 Bildungstage im Freiwilligendienstjahr werden durch ihn durchgeführt. Die Seminarthemen sind dabei so vielfältig wie die Teilnehmer*innen selbst. Von gesellschaftspolitischen Themen über erlebnispädagogische Angebote bis zu Kreativworkshops, praktischem Hintergrundwissen für die Arbeit in den Einsatzstellen und Berufsorientierung reicht dabei die Bandbreite der Inhalte. Bei den Seminaren gibt es keine Noten, Tests oder Prüfungen. Viel mehr legt die AWO großen Wert auf eine partizipative Gestaltung, d. h. die Freiwilligen beteiligen sich aktiv an der Themenauswahl und Durchführung der fünf Seminarwochen.

Mit der offiziellen Eröffnungsveranstaltung am Montag, den 3. September, stand dann auch direkt der erste Seminartag im Berliner Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) in der Wuhlheide an. Anne Baaske, Geschäftsführerin des AWO Landesverbandes Brandenburg, sowie Bernhard Steinke, Leiter der Freiwilligendienste des AWO Landesverbandes Berlin, begrüßten dort den neuen Jahrgang. Im Anschluss hatte das pädagogische Team der Freiwilligendienste Gelegenheit sich vorzustellen. Auch die Kolleg*innen des Landesjugendwerks der AWO waren vor Ort und stellten ihre Angebote vor. Ehemalige Freiwillige aus dem letzten Jahrgang berichteten danach in einem interaktiven Interview zu ihren Erfahrungen und Highlights im FSJ bzw. BFD. Hier können die Neuen von den wertvollen Tipps und Hinweisen der „alten Hasen“ profitieren. In den darauffolgenden Workshops gewannen die Freiwilligen direkt einen ersten Eindruck davon, was sie in den nächsten Monaten an neuen Eindrücken, Erfahrungen und auch Herausforderungen erwarten wird.

„Für viele stellt der Freiwilligendienst den Übergang von der Schule zur Ausbildung oder zum Studium dar. Der Dienst bietet die einmalige Chance, sich auszuprobieren, einen sozialen Beruf kennenzulernen und einen passenden Zukunftsweg zu finden.“, so Bernhard Steinke in seiner Begrüßung. Zunächst bedeute das FSJ bzw. der BFD aber eine Umstellung für viele. „Das frühe Aufstehen, der tägliche Weg zur Arbeit, die vielen neuen Kolleg*innen, lauter neue Gesichter und Aufgaben.“, brachte Bernhard Steinke die täglichen kleinen Herausforderungen für die Freiwilligen auf den Punkt. Dennoch lohne sich das Engagement, denn oft entwickele sich eine individuelle Berufsperspektive im Anschluss an den Dienst. 

Seit vielen Jahren bietet der AWO Landesverband Berlin das FSJ und den BFD in Berlin und Brandenburg in über 400 Einsatzstellen an. Damit ist er einer der größten Träger in Berlin. Für Interessierte ist ein Einstieg auch in den kommenden Wochen noch möglich. Bei Interesse kann telefonisch oder per Mail Kontakt aufgenommen werden. Als Ansprechpartner steht der Leiter der Freiwilligendienste, Bernhard Steinke, zur Verfügung. Weitere Informationen sowie den Onlinebewerbungsbogen finden Sie unter http://www.awoberlin.de/Freiwilliges-Engagement-842985.html.