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Kundgebung „100 Jahre AWO - 100% TV-L“ Freie Träger sind nicht das Sparschwein von Berlin

Berlin, den 11. November 2019

Am Donnerstag, dem 14. November 2019, wird die Berliner Arbeiterwohlfahrt (AWO) gemeinsam mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) unter dem Titel „100 Jahre AWO - 100% TV-L“ für eine gerechtere Entlohnung der AWO Mitarbeiter*innen demonstrieren. Medienvertreter*innen sind hierzu herzlich willkommen.

Die Berliner Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat ihre Mitarbeiter*innen sowie die Nutzer*innen der AWO Angebote dazu aufgerufen am Donnerstag, dem 14. November 2019, gemeinsam mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für eine gerechtere Entlohnung zu demonstrieren. Unter dem Motto „100 Jahre AWO - 100% TV-L“ ist ab 14:00 Uhr ein Demonstrationszug vom Berliner Lustgarten über das Rote Rathaus bis zur Senatsverwaltung für Finanzen geplant.

„Die Mitarbeiter*innen der Berliner AWO verdienen aktuell mindestens sechs Prozent weniger als die Mitarbeiter*innen im öffentlichen Dienst. Das ist nicht nur ungerecht gegenüber unseren Mitarbeitern*innen sondern geht am Ende auch zu Lasten unserer Einrichtungen und Angebote bspw. unserer Kitas, Beratungs- oder Pflegeeinrichtungen. Die Einsparungen bei den Gehältern der freien Träger in den 2000er Jahren wurden nie ausgeglichen. Wir können es nicht hinnehmen, dass man weiterhin zulasten der freien Träger spart. Wir sind nicht länger das Sparschwein von Berlin“, so Oliver Bürgel, Geschäftsführer des AWO Landesverbandes Berlin im Vorfeld der Demonstration.

Die AWO fordert die Schaffung von verlässlichen Rahmenbedingungen und Prozessabläufen, die Schaffung eines neuen zusätzlichen Haushaltstitels sowie eine grundsätzlich respektvolle Behandlung der freien Träger. Die Vergabe von Leistungen der Daseinsvorsorge an freie Träger darf nicht mehr als Möglichkeit der Einsparung von Budgetmitteln betrachtet werden.

Information zur Demonstration und Kundgebung
Die Demonstration beginnt am 14. November 2019 (Donnerstag) um 14:00 Uhr am Berliner Lustgarten. Anschließend startet der Zug zum Roten Rathaus. Dort wird es gegen 14:45 Uhr eine erste Kundgebung mit Wortbeiträgen sowie die erste Übergabe des Forderungspapiers geben. Danach führt die Route weiter zur Senatsverwaltung für Finanzen. Gegen 15:30 Uhr ist dort die zweite Kundgebung sowie ebenfalls eine Übergabe des Forderungspapiers geplant.

Zur Teilnahme sind die ca. 2.100 Beschäftigten aus den Berliner AWO Kreisverbänden, der AWO pro:mensch gGmbH und dem AWO Landesverband Berlin aufgerufen. Zudem werden Nutzer*innen der Berliner AWO Einrichtungen dabei sein, so auch Eltern und Kinder aus den über 40 AWO Kitas in Berlin. Die Kitas schließen an dem Tag bereits um 13:00 Uhr, um Mitarbeitenden eine Teilnahme an der Demonstration zu ermöglichen. Es wird jeweils eine Notbetreuung eingerichtet.

Medienvertreter*innen sind herzlich willkommen. Es besteht im Vorfeld und während der Demonstration die Gelegenheit, Interviews zu führen, O-Töne einzuholen und Fotos zu machen. Für die Organisation steht Ihnen unser Pressesprecher, Markus Galle, gern zur Verfügung.

Anlagen
Pressebilder: OliverBürgel_AWOLandesgeschäftsführerBerlin; AWOBerlin_Symbol
Bildrechte: AWO Landesverband Berlin e.V. // Frank Nürnberger

Anmerkungen
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist ein unabhängiger Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege und gliedert sich bundesweit in 30 Bezirks- und Landesverbände, 411 Kreisverbände und 3.514 Ortsvereine. Getragen wird die AWO deutschlandweit von ca. 326.000 Mitgliedern und ca. 228.000 Mitarbeitenden.
Bei der AWO in Berlin und ihren korporativen Mitgliedern sind rund 8.100 Mitarbeitende be-schäftigt. Sie zählt derzeit ca. 6.000 Mitglieder. Als Wohlfahrtsverband ist die Berliner AWO in verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit tätig, so beispielsweise in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, der Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe, der Seniorenarbeit, der Migrationssozialarbeit und der Pflege. Auch das Thema Frauen und Gleichstellung spielt eine wichtige Rolle. Das Engagement der AWO stellt stets die Hilfe zur Selbsthilfe in den Vordergrund. Die Werte Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Toleranz sind Grundlage für das Handeln in der AWO.

Presseeinladung_AWO_KundgebungTVL_111119.pdf

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