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Ansprechpartner

Igor Wolansky

Referent für Jugendhilfe / Hilfen zur Erziehung und Psychiatrie
AWO Landesverband Berlin e.V.
Blücherstraße 62
10961 Berlin
Telefon 030 25 389 224

AWO Fachbeirat

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Hilfen zur Erziehung – was bedeutet das eigentlich?

Hilfen zur Erziehung ist der Fachbegriff im Kinder und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) für den Rechtsanspruch, den Eltern/Personensorgeberechtigte haben, wenn sie  Hilfe und Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder benötigen.

Familien sind im heutigen Lebensalltag vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Da kann es leicht passieren, dass durch unvorhergesehene Ereignisse (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Trennung  und Scheidung) das Leben „aus den Fugen gerät“. Kinder können sehr sensibel reagieren, wenn das familiäre Gleichgewicht nicht mehr stimmt.

Es kann vorkommen, dass Kinder sehr auffällig reagieren. Diese Auffälligkeiten können sich auf sehr unterschiedliche Art zeigen. Probleme in der Schule,  unerklärbare  Wut  oder eine Verweigerungshaltung gegenüber Erwachsenen können Ausdruck von Überforderung  oder auch ein unbewusster Ruf nach Hilfe sein.

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz bietet verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten bei bestehenden Erziehungsschwierigkeiten an.  Bei einem Unterstützungsbedarf ist zunächst immer  der Regional Sozialpädagogische Dienst (RSD) des Bezirkes, in dem eine Familie  wohnt, zuständig. An diesen kann sich jede Familie wenden, die  Hilfe und Unterstützung benötigt. Welche Hilfe die Familie erhält, wird immer  mit der Familie abgestimmt. Die sorgeberechtigte Eltern haben dabei ein Mitspracherecht; das sogenannte „Wunsch- und Wahlrecht“, dass die Sozialpädagogen der RSD’s berücksichtigen müssen.

Eine Ausnahme besteht allerdings, wenn dass seelische und gesundheitliche Wohl von Kindern durch ihre Eltern so unmittelbar und stark gefährdet ist, dass eine ersthafte Gefahr für die Kinder besteht. Dann kann das Jugendamt auch gegen den Willen der Eltern entscheiden.

Aufgabe des Fachreferenten Jugendhilfe/Hilfen zur Erziehung

Der Fachreferent vertritt die Interessen der Träger von Einrichtungen in der stationären und ambulanten Kinder- und Jugendhilfe, die zum AWO Landesverband gehören auf der Ebene des Landes Berlin. Das umfasst sowohl die landesweiten vertraglichen Regelungen für diese Leistungsbereiche (Rahmenverträge) als auch die Umsetzung der Jugendhilfeangebote durch die Träger von Einrichtungen.  Er unterstützt die sozialpolitischen Gremien (Landesvorstand, Landesausschuss, Fachbeiräte) der AWO, arbeitet die spezifischen Fachthemen auf und bereitet sie vor. Er ist Interessenvertreter der betroffenen Familien und Kinder, die einen Rechtsanspruch auf angemessene Unterstützung nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz haben und vertritt dabei die Werte und das Leitbild der AWO.

Einrichtungen & Angebote

Wir haben für Sie 22 Angebote gefunden.

Hilfen zur Erziehung bei der AWO und ihren Partner*innen

Hilfen zur Erziehung bei der AWO und ihren Partner*innen

Der AWO gehören viele Träger an, die Hilfen zur Erziehung anbieten. Das können „ambulante Hilfen zur Erziehung“ sein. In diesem Fall kommen Sozialpädagoginnen/ Sozialpädagogen direkt in die Familie und unterstützen vor Ort. Es können aber auch teilstationäre und stationäre Hilfen angeboten werden. Hier werden Kinder in Tagesgruppen oder auch in Wohngruppen betreut. Alle erzieherischen Hilfen sollen so gestaltet sein, dass sie die Erziehungsfähigkeit der Eltern stärken und Kinder soweit wie möglich in ihrer Familie und ihrem sozialen Umfeld bleiben können. So sieht es das Gesetz vor.

Hier finden Sie die Korporativen Mitglieder der AWO, von denen viele auch in den Hilfen zur Erziehung tätig sind:

Gesetzliche Grundlagen

Gesetzliche Grundlagen

Weitere Informationen zum Themenbereich Jugendhilfe, Hilfen zur Erziehung und Kinderschutz sowie gesetzliche Grundlagen finden Sie hier: