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Die Berliner AWO stellt sich entschieden gegen jegliche Formen von Diskriminierung

27. August 2018
Autoren: Jens H. Ahrens/Markus Galle

Das Leitbild der Arbeiterwohlfahrt stützt sich auf die grundlegenden Werte Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Diese Werte werden von uns gelebt und in die Welt getragen. Wir stellen uns entschieden jeder Form von Hass, Gewalt, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Beleidigung entgegen.

Anlass für diese Worte ist der aktuelle Vorfall auf dem U-Bahnhof Frankfurter Allee. Dort wurde am Freitag ein Mitarbeiter des Berliner AWO Kreisverbandes Südost rassistisch beleidigt und bespuckt. Die Situation wurde nur dadurch aufgelöst, dass der Täter die eingefahrene Bahn bestieg und damit zunächst unerkannt den Bahnhof verlassen konnte. Trotz des gut gefüllten Bahnsteiges im morgendlichen Berufsverkehr wurde dem jungen Mann keine Hilfe angeboten.

Mittlerweile wurde Anzeige erstattet und der Vorfall dem Berliner Register zur Erfassung rechtsextremer Übergriffe gemeldet. Der Mitarbeiter erhält Unterstützung von seinem Arbeitgeber, dem AWO Kreisverband Südost.

Dieses Ereignis mitsamt den Begleitumständen zeigt, wie wichtig und hochaktuell die einleitend dargestellte Haltung auch im Jahr 2018 ist. Es ist Anlass genug, daran zu erinnern, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt nur entstehen kann, wenn Mitmenschlichkeit auch gelebt wird.

Die Pressemitteilung zum Vorfall auf dem U-Bahnhof Frankfurter Allee finden Sie auf der Internetseite des AWO Kreisverbandes Südost unter www.awo-südost.de.