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Die AWO bekennt Farbe – Keine Stimme für die AfD

Der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt Berlin beteiligt sich gemeinsam mit dem Bundes-verband an der Initiative „Berliner Frauen* gegen AfD“

An den unterschiedlichsten Orten der Stadt hängen sie aus Fenstern oder von Balkons herunter – bunte Tücher. Dies ist Teil der Kampagne zu den Abgeordnetenhaus- und Bezirksversamm-lungswahlen der Initiative „Berliner Frauen* gegen AfD“.
„Mit den bunten Tüchern bekennen wir Farbe und setzen ein Zeichen gegen die ausgrenzende homophobe, rassistische und antifeministische Propaganda der AfD!“, legt Ute Kumpf, Landes-vorsitzende der Berliner AWO, dar. „Die Partei vertritt ein längst überholtes Frauenbild, in der Frauen wieder in Stereotypen als Hausfrau und Mutter gedrängt werden. Wir haben den Anspruch der Gleichberechtigung der Geschlechter im Grundgesetz verankert. Nur das kann die Basis unserer demokratischen Gesellschaft sein.“, so Kumpf weiter.

Auch der Bundesverband der AWO unterstützt die Initiative. So erklärt der Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: "Die Arbeiterwohlfahrt steht für Solidarität und Toleranz und hat sich in ihrer langen Tradition immer gegen die Ausgrenzung gesellschaftlicher Gruppen ausgesprochen. Wir stehen für eine solidarische und pluralistische Gesellschaftsordnung, in der alle Menschen die gleichen unangreifbaren Rechte haben. Glaubensintoleranz, Rechtsextremismus und Fremden-feindlichkeit dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben", erklärt der AWO Bundesvorsitzende abschließend. Anlässlich der Unterstützung der Initiative "Berliner Frauen* gegen AfD" hat der Bundesverband ein kurzes Video gedreht. Zudem stellen unter dem Hashtag #AWO für Vielfalt der AWO Bundesverband und der Berliner Landesverband Fotos ins Netz.
Die gesamte Kampagne läuft vom 05. bis zum 18. September.