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Bundesfreiwilligendienst bei der AWO: ein Beispiel für gelungene Integration

Berlin, 28. August 2019
Autor: Sebastian Hennig

In der AWO Kita Wassertropfen, mitten in Kreuzberg 36 gelegen, gibt es seit Jahren junge Menschen, die einen Freiwilligendienst absolvieren. Eine BFDlerin aus dem Irak, 45 Jahre alt und mit wenig Deutschkenntnissen ist allerdings auch die Mitarbeiter*innen der Kita Neuland. „Frau Raheem ist schon jetzt eine echte Bereicherung, sehr motiviert und dazu auch sehr gewissenhaft“, lobt die stellverstretende Kita-Leiterin. Frau Raheem selbst ist froh und stolz: „Ich wollte immer mit Kindern arbeiten. Und hier kann ich mein Deutsch zudem wirklich verbessern“, berichtet sie beim Besuch der Bundestagsabgeordneten Cansel Kiziltepe.

Cansel Kiziltepe, die für die SPD im Finanzausschuss sitzt und in Kreuzberg ihren Wahlkreis hat, ist regelrecht begeistert. „Dies sind genau die manchmal vergessenen, aber so wichtigen Erfolgsgeschichten, die wir grade in Zeiten einer erstarkten AfD erzählen müssen.“ Frau Raheem hatte ihren BFD-Platz aufgrund der engagierten Vermittlung von Sebastian Hennig, Pädagogischer Koordinator bei den AWO Freiwilligendiensten, erhalten. Es ist eine Geschichte von vielen.  

„Ein Freiwilligendienst ist der ideale Rahmen für Inklusion und Integration“, so Kirstin Weis, die Leiterin des Bereiches. „Deshalb müssen wir uns als Träger positionieren, wenn auf einmal Bundesmittel trotz so erfolgreicher Arbeit gekürzt werden sollen – und machen politischen Druck.“ Manfred Nowak, Vorsitzender des AWO Kreisverbandes Mitte, zu dem die Kita Wassertropfen gehört, sieht das ganz ähnlich und betont das hervorragende Zusammenarbeit innerhalb der Berliner AWO. Cansel Kiziltepe dankt allen Beteiligten herzlich und sieht die Politik in der Verantwortung. Sie verspricht, sich gegen die Kürzung aus dem Finanzministerium einzusetzen. Ein echter Etappenerfolg.