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Demonstration und Kundgebung „Freie Fahrt für Freiwillige“

Berlin, 03. Dezember 2019

Anlässlich des Tages des Ehrenamts am Donnerstag, dem 05. Dezember 2019, werden Berliner und Brandenburger Freiwilligendienstleistende und deren Trägerorganisationen für die kostenlose Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs für Freiwilligendienstleistende im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), Bundesfreiwilligendienst (BFD) und Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) auf die Straße gehen. Ebenso wird die Angleichung des Berliner FSJ-Entgeltes an das Entgelt im FÖJ gefordert. Medienvertreter*innen sind hierzu herzlich willkommen.

Berliner und Brandenburger Trägerorganisationen von Freiwilligendiensten rufen Freiwilligendienstleistende im FSJ, BFD und FÖJ dazu auf, am Donnerstag, dem 05. Dezember 2019, für ein kostenloses VBB-Ticket für Freiwilligendienstleistende und die Anpassung des Entgeltes für FSJler*innen zu demonstrieren. Unter den aufrufenden Trägern sind der Berliner Landesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Internationalen Jugendgemeinschafts-dienste (IJGD), das Berliner Deutsche Rote Kreuz (DRK), das Diakonissenhaus und das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. (DWBO). Unter dem Motto „Freie Fahrt für Freiwillige“ ist ab 10.00 Uhr eine Kundgebung vor dem Sitz des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) am Hardenbergplatz sowie anschließend ein Demonstrationszug vom Pariser Platz über die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bis zur Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz geplant.

Durch wiederholte Proteste der Berliner und Brandenburger Trägerorganisationen in den Vorjahren konnte bereits der Erhalt eines vergünstigten Tarifs im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg erreicht werden. Freiwilligendienstleistende zahlen seit 1. August 2019 statt ca. 52 nur noch ca. 30 Euro. Diese Summe entspricht dennoch etwa zehn Prozent des Taschengeldes von aktuell 325 Euro, das Berliner FSJler*innen monatlich bekommen. Soldat*innen erhalten ein solches Ticket ab dem 1. Januar 2020 vom Bundesinnenministerium und auch die Landesbediensteten in Berlin durch den Senat ebenfalls in 2020 kostenlos.

Die Berliner und Brandenburger Trägerorganisationen von Freiwilligendiensten fordern daher die kostenlose Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs durch alle Freiwilligen (FSJ, BFD und FÖJ). Außerdem fordern sie vom Berliner Senat die Angleichung des Entgeltes der Berliner FSJler*innen an das Entgelt im FÖJ von derzeit 480 Euro (zusammengesetzt aus 280 Euro Taschengeld, 100 Euro Verpflegungszuschuss und 100 Euro Unterkunftszuschuss) durch Landesmittel.

Information zur Demonstration und Kundgebung
Die Demonstration beginnt am 5. Dezember 2019 (Donnerstag) um 10.00 Uhr vor dem Sitz des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) am Hardenbergplatz 2. Dort wird es bis 10:30 Uhr eine erste Kundgebung mit Wortbeiträgen geben. Gegen 11 Uhr wird der Demonstrationszug vom Pariser Platz über die Straße Unter den Linden und der Karl-Liebknecht-Straße zur Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie führen. Dort ist gegen 12 Uhr bis 12.30 Uhr die zweite Kundgebung geplant. Ab 12.30 Uhr führt der Zug weiter zur Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Dort ist um etwa 13.30 Uhr die Abschlusskundgebung geplant.

Zur Teilnahme sind ca. 3.800 Berliner und Brandenburger Freiwilligendienstleistende sowie Mitarbeiter*innen der Freiwilligendienste in den Trägerorganisationen aufgerufen. Zudem werden auch Unterstützer*innen erwartet. Medienvertreter*innen sind herzlich willkommen. Es besteht im Vorfeld und während der Demonstration die Gelegenheit, Interviews zu führen, O-Töne einzuholen und Fotos zu machen. Für die Organisation steht Ihnen Berthe Jentzsch unter den genannten Kontaktdaten gern zur Verfügung. Eine Anmeldung erleichtert unsere Planungen.

Anmerkungen
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist ein unabhängiger Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege und gliedert sich bundesweit in 30 Bezirks- und Landesverbände, 411 Kreisverbände und 3.514 Ortsvereine. Bei der AWO in Berlin und ihren korporativen Mitgliedern sind rund 8.100 Mitarbeitende beschäftigt. Sie zählt derzeit ca. 6.000 Mitglieder. Als Wohlfahrtsverband ist die Berliner AWO in verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit tätig, so beispielsweise in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, der Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe, der Seniorenarbeit, der Migrationssozialarbeit und der Pflege. Auch das Thema Frauen und Gleichstellung spielt eine wichtige Rolle. Das Engagement der AWO stellt stets die Hilfe zur Selbsthilfe in den Vordergrund. Die Werte Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Toleranz sind Grundlage für das Handeln in der AWO.

Kontakt

Berthe Jentzsch
Mitarbeiterin Stabsstelle Kommunikation
AWO Landesverband Berlin e. V.
Blücherstraße 62 // 10961 Berlin
Telefon: 030 25 389 277
Mobil: 0160 95 077 5500
E-Mail: berthe.jentzsch@awoberlin.de

Bildnachweis: AWO Landesverband Berlin e. V. // Lucie Karlstetter