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Berliner Wohlfahrtsverbände fordern Qualität und Sorgfalt statt Aktionismus in der Unterbringung von Flüchtlingen

Die Berliner Wohlfahrtsverbände fordern das Land Berlin auf, endlich verlässliche Rahmenbedingungen für Flüchtlingsunterkünfte sicher zu stellen. Die Qualität für Geflüchtete muss an erster Stelle stehen. Auf die seit langem bekannten Missstände in den Unterkünften hätte nach Ansicht der LIGA Berlin längst reagiert werden müssen.

„Aktionismus bei der Suche nach neuen Betreibern für die PeWoBe-Unterkünfte passt zwar zum Wahlkampf, hilft aber den geflüchteten Menschen nicht weiter. Die gemachten Fehler im Vergabeverfahren dürfen sich nicht wiederholen“, sagt Ulrike Kostka, Caritasdirektorin und Vorsitzende der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Berlin.

Vielmehr ist es zum jetzigen Zeitpunkt entscheidend, mit Sorgfalt in einem transparenten Vergabeverfahren qualitätsorientierte Betreiber auszuwählen und nicht wieder kurzfristige Übergangslösungen zu schaffen. Denn: „Qualität in der Flüchtlingsunterbringung erfordert nicht nur gute Betreiber und Kontrollen, sondern auch eine konstruktive Betreiberkommunikation und Verlässlichkeit auf beiden Seiten“, so Kostka weiter.

Die Berliner Wohlfahrtsverbände haben durch die Organisation von Betreibertreffen vergangenes Jahr für eine regelmäßige Kommunikation zwischen dem Land Berlin und den Betreibern gesorgt. Sie unterstützen die Qualitätsentwicklung in der Flüchtlingsunterbringung seit langem durch fachlichen Input und politische Vertretung.

Weitere Informationen: Ulrike Kostka, Caritasdirektorin und Vorsitzende der LIGA der
Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Berlin, Tel.: (030) 666 33 10 10
E-Mail: u.kostka@caritas-berlin.de

Pressekontakt: LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege im Land Berlin
Christina Kölpin (stellvertretend), Tel.: (030) 66633 -1024, E-Mail: c.koelpin@caritas-berlin.de

Weitere Informationen zur Arbeit der LIGA Berlin finden Sie unter http://www.ligaberlin.de