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Aufruf „Verantwortung für die Vergangenheit übernehmen – für Gegenwart und Zukunft“

15. August 2018
Autoren: Jens Mätschke/Markus Galle

Als Teil des „Berliner Bündnisses für ein weltoffenes und tolerantes Berlin“ ruft auch die Berliner AWO am 18. August 2018 dazu auf, gemeinsam die Stimme für einen verantwortungsvollen Umgang mit der deutschen Vergangenheit zu erheben und für ein weltoffenes, solidarisches Berlin einzustehen.

Anlass ist die Ankündigung von rechtsextremen Gruppen, an diesem Tag dem rechtskräftig verurteilten Kriegsverbrecher Rudolf Heß zu gedenken und ab 12 Uhr durch Berlin-Spandau zu marschieren. Die AWO steht für eine ehrliche Erinnerungskultur und eine demokratische Gesellschaft. Hierzu wird das Bündnis mit einer Gegenkundgebung vor Ort sein. Los geht es am Samstag, 18. August 2018, ab 10:30 Uhr am Rathaus Berlin-Spandau mit einer Kundgebung bei der u. a. Redebeiträge von Lala Süsskind, Vorsitzende des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus, Dr. Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Dr. Hans Hausenbiegl, Dekan des Dekanats Berlin-Spandau, Ayşe Demir, Vorstandssprecherin des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg und Jan Gabriel, Präsident des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg, erwartet werden.

Im Anschluss an die Kundgebung, ab ca. 11 Uhr, werden sich die Teilnehmer*innen der Demonstration des „Spandauer Bündnisses gegen Rechts“ am Bahnhof Spandau anschließen. Diese Demonstration führt zum „Bürgerfest der Demokratie“ (Wilhelmstraße 23) und zur Melanchthon-Kirche (Melanchthonplatz), in der eine Mahnwache und ein Friedensgebet stattfinden werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme – weitere Informationen finden Sie unter www.berlin-weltoffen.de bzw. www.spandauer-bündnis.de. Für weitere Fragen steht Ihnen der Ansprechpartner des Bündnisses, Jens Mätschke, unter info@berlin-weltoffen.de zur Verfügung.



Bildnachweis: Geschäftsstelle Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin, Jens Mätschke