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Aktive Teilhabe ist AWO pur – Bundespräsident Gauck zu Besuch in einer Behindertenwerkstatt der AWO

23.02.2016Bundespräsident Joachim Gauck besucht heute eine Behindertenwerkstatt der Berliner AWO. Die FSD Lwerk Berlin Brandenburg gemeinnützige GmbH, kurz „LWerk“, ist korporatives Mitglied im AWO Landesverband Berlin und betreut insgesamt 800 Menschen mit Behinderungen in 26 Berufsfeldern.

Klaus Leonhardt, langjähriger Geschäftsführer des LWerk, führt den Präsidenten durch verschiedene Werkstätten.

„Im LWerk werden die Grundwerte der Arbeiterwohlfahrt in der Praxis gelebt“, so die AWO- Landesvorsitzende Ute Kumpf. „Ob in der Malwerkstatt oder der Elektromontage – wir bieten Menschen mit Behinderungen viele Chancen auf aktive Teilhabe. Das ist AWO pur!“
Im Gespräch mit Gauck ist ihr wichtig: „Die Berliner AWO bietet hochprofessionelle soziale Dienstleistungen im Bereich Kita oder Behindertenarbeit an. Gemeinsam mit unseren Kreisverbänden, Gesellschaften, Stiftungen und korporativen Mitgliedern sind wir mit Einrichtungen in ganz Berlin vertreten. Das ist toll, geht aber nur mit Unterstützung vieler Mitglieder und freiwillig Engagierter – dafür sage ich heute Danke!“

Der Dank richtet sich auch an die AWO-Freiwilligenbörse ExChange und ihre rund 280 Freiwilligen. Sie wurde 2005 von dem AWO-Kreisverband Südost e.V. als Pilotprojekt gegründet und koordiniert inzwischen berlinweit Ehrenamtliche in den AWO-Kitas, Flüchtlingsunterkünfte oder Jugendprojekten. Zwei Freiwillige aus der Behindertenarbeit sind heute dabei. „Ich engagiere mich seit 7 Jahren bei der AWO. Dass Präsident Gauck unsere Arbeit heute würdigt, gibt mir Kraft für die Zukunft!“ freut sich Thomas Tuchel.

Projekte der AWO wären ohne haupt- und ehrenamtliche Arbeit nicht möglich, manche aber auch nicht ohne den Erlös aus dem Verkauf von Wohlfahrtsmarken. Hier zählt jeder Cent! In mehr als 60 Jahren sind 650 Millionen Euro erzielt worden. Noch nicht ganz so lange verkauft Karola Kronheim die Marken. Die Vorsitzende des AWO-Kreisverbands Südwest e.V. engagiert sich seit 48 Jahren für die AWO und ist sehr froh über die zusätzlichen Mittel: „Viele unserer Projekte könnten wir ohne den Erlös aus den Wohlfahrtsmarken gar nicht machen. Dafür danke ich heute dem Bundespräsidenten! Vielleicht kann er aber einmal mit der Post reden, der dauernde Preisanstieg macht die Marken immer unattraktiver…“