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AWO verleiht Marie-Juchacz-Plakette an Hans Nisblé

02.04.2015Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 70. Geburtstages des Landesvorsitzenden der Berliner AWO hat das Präsidium der Arbeiterwohlfahrt dem langjährigen und hochverdienten Mitglied Hans Nisblé die Marie-Juchacz-Plakette verliehen.

„Ist das nicht ein guter Anlass, um ganz offiziell danke zu sagen, für das Unglaubliche, das Hans Nisblé für die Arbeiterwohlfahrt eingebracht hat“, erklärte der Präsident der Arbeiterwohlfahrt Wilhelm Schmidt und ergänzte, „Wenn man etwas für die Arbeiterwohlfahrt geleistet hat, dann hat man auch etwas für die Menschen gemacht, in dieser Stadt und weit darüber hinaus. Wir sind dir sehr dankbar.“

Für Hans Nisblé war diese höchste Auszeichnung der Arbeiterwohlfahrt eine ganz besondere Überraschung. „Ich habe mich riesig über die Verleihung der Marie-Juchacz-Plakette gefreut – die Auszeichnung berührt mich sehr,“ betonte Hans Nisblé und bedankte sich bei Wilhelm Schmidt und bei dem Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt, Wolfgang Stadler.

Mit Nisblé freuten sich während der gestrigen Veranstaltung seine vielen Gäste u.a. der Regierende Bürgermeister, Michael Müller sowie zwei seiner Vorgänger, Klaus Wowereit und Walter Momper.

Die Marie-Juchacz-Plakette wird bereits seit 1969 vom Präsidium der Arbeiterwohlfahrt als Ehrung an Persönlichkeiten vergeben, die sich um die gesellschaftspolitischen Ziele der Arbeiterwohlfahrt und um ihre Aufgaben in besonderer Weise verdient gemacht haben.

Zur Person:

Hans Nisblé, der am 28.03.1945 geboren wurde, ist seit 2004 Landesvorsitzender der Berliner Arbeiterwohlfahrt. Im Jahr 1985 wurde Nisblé Mitglied des Abgeordnetenhauses. 1986 wurde er zum Bezirksstadtrat für Sozialwesen seines Heimatbezirks Wedding gewählt. Als Bezirksstadtrat mit unterschiedlichen Ressortzuschnitten wurde er mehrfach im Amt bestätigt, bis ihn die Weddinger Bezirksverordnetenversammlung 1994 zum Bezirksbürgermeister wählte. Dieses Amt übte er nach der Wiederwahl von 1995 bis 2000 aus. Im Jahr 2001 war Hans Nisblé nochmals Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit sowie stellvertretender Bürgermeister des neuen Bezirks Mitte. Im Jahr 2007 verlieh ihm der damalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.