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1. Mitgliederforum der Berliner AWO – Für Menschen nach der Flucht

Unter diesem Motto haben heute über 150 AWO-Mitglieder im AWO Jugendkulturzentrum PUMPE diskutiert. Im Fokus standen die Perspektiven von Menschen, die nach Berlin geflüchtet sind.

Auf dem 1. Mitgliederforum dieser Art stand die Teilhabe im Mittelpunkt. Denn Wohnen, Bildung oder auch Antirassismus gehen jede und jeden in dieser Stadt etwas an.
Als Träger der Freien Wohlfahrtspflege und als starker Mitgliederverband ist die AWO Berlin Teil der Zivilgesellschaft und sieht sich klar in der Verantwortung, das Zusammenleben in Berlin aktiv mitzugestalten.

„Wir gestalten Vielfalt: ohne Angst, mit Zuversicht, in Solidarität. Die AWO Berlin stellt sich der Herausforderung, Solidarität, Hilfe zur Selbsthilfe und Teilhabe für die Menschen nach der Flucht Wirklichkeit werden zu lassen“, so Ute Kumpf, Landesvorsitzende der AWO Berlin. „Freiheit – Gerechtigkeit – Toleranz – Solidarität und Demokratie kommen nicht von selbst, sondern müssen gelebt und gestalten werden, jeden Tag aufs Neue,“ so Kumpf weiter.

Fachlichen Input gab es dabei seitens der Politik durch den Senator für Finanzen, Dr. Matthias Kollatz-Ahnen sowie den Bezirksbürgermeister von Mitte, Dr. Christian Hanke.
Diskussionsschwerpunkte in den Themenrunden waren unter anderem Angebote für Bildung, Wohnen, unbegleitete minderjährige Geflüchtete und besonders schutzbedürftige Geflüchtete.

Die Berliner AWO fördert und begleitet knapp 5.000 geflüchtete Menschen in Berlin und ist seit 40 Jahren in der Migrationsberatung aktiv.