von Inhaftierung bedrohte oder inhaftierte Frauen, die ihre Geldstrafe nicht zahlen können,
langzeitarbeitslose, von Armut betroffene, psychisch und/oder physisch kranke und suchtmittelabhängige Frauen, denen der Weg der freien Tätigkeit verschlossen bleibt, und
Frauen, die Kinder zu versorgen haben und deren zeitliche Flexibilität eingeschränkt ist.
Zielsetzung
Die Einrichtung arbeitet mit dem Ziel,
Haft zu vermeiden oder zu verkürzen,
straffällige Frauen zu integrieren und ihre Lebensverhältnisse zu stabilisieren und sie in ersten Schritten zur Arbeitsaufnahme hin zu leiten sowie
erneuter Straffälligkeit entgegenzuwirken.
Angebot
In einer Kleiderwerkstatt wird ein niedrigschwelliges Beschäftigungsangebot vorgehalten. Das heißt, die zu verrichtenden Arbeiten werden auf die Möglichkeiten der Klientinnen abgestellt, und sie werden an Tagesstrukturierung und Leistungserbringung heran geführt. Wir helfen ihnen, Ressourcen (wieder) zu entdecken, durch Erfolgserlebnisse das Selbstwertgefühl zu stärken und neue Perspektiven sichtbar werden zu lassen.
Die begleitende Beratung und Betreuung arbeitet auf die Veränderung der Lebenslage und die Minderung bzw. Behebung der sozialen Schwierigkeiten hin.
Die Klientinnen kommen auf Vermittlung im Vorfeld der Inhaftierung zu uns, oder wir suchen sie im Gefängnis auf, nachdem sie die Ersatzfreiheitsstrafe angetreten haben. Bei Aufnahme in das Projekt IsA-K erfolgt die sofortige Entlassung aus dem Strafvollzug.
Insgesamt können 30 Klientinnen im Projekt beraten und beschäftigt werden.
Zur Zeit arbeiten eine Sozialarbeiterin und die Leiterin des Beschäftigungsbereiches mit jeweils 30 Stunden sowie drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Einrichtung.
Internet-Shop
IsA-K – das Label mit besonderem Charme.
Sie finden ausschließlich Unikate, perfekt gearbeitet oder mit kleinen Fehlern.
Gender Mainstreaming: eine Chance für den Umgang mit straffälligen Frauen
Am 11.Mai 2007 veranstaltete die Arbeiterwohlfahrt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, der BAG Frauenvollzug Dr. Helga Einsele und dem Förderverein für den Berliner Frauenvollzug einen Fachtag mit dem Thema
Das Ungerechte an der Gerechtigkeit – Gender Mainstreaming: eine Chance für den Umgang mit straffälligen Frauen –
Im Rathaus Schöneberg nahmen 100 Personen aus Berlin und dem Bundesgebiet teil.
Die Dokumentation der Veranstaltung steht als PDF-Datei zur Verfügung.