Beratungsangebote

Begegnungszentren

Bildung & Freizeit

Kinder & Jugendliche

Migration & Integration

Menschen mit Behinderung

Psychisch Kranke

Hilfe bei sozialen Schwierigkeiten



Spendenkontakt Kontakt Druckversion
soziale Gruppenarbeit
Soziale Gruppenarbeit mit Migrantenkindern
Die Soziale Gruppenarbeit mit Migrantenkindern ist eine Hilfe zur Erziehung gem. § 29 SGB VIII und existiert im Begegnungszentrum der Arbeiterwohlfahrt seit Juni 1999.

Zielsetzung

Das Angebot baut auf drei wesentlichen Säulen auf:
1. Gruppenarbeit
Immer mehr Migrantenkinder haben aufgrund erheblicher sprachlicher Defizite Schwierigkeiten, sich innerhalb der Schule sozial zu integrieren. Sie werden den Anforderungen, die Schule an sie stellt, nicht mehr gerecht und scheitern oftmals.

Mit unserem Angebot sollen Kinder im Grundschulalter sprachlich und sozial gefördert werden. Ohne schulischen Leistungsdruck erhalten sie die Möglichkeit, die deutsche Sprache anzuwenden und sich „zu eigen zu machen“. Dabei spielen die GruppenbetreuerInnen als Sprachvorbilder eine ebenso große Rolle wie die Ausgestaltung der pädagogischen Angebote, die die Sprache als Medium in den Mittelpunkt stellen.

Kinder sollen erfahren, dass es „sich lohnt und Spaß macht“, die deutsche Sprache zu lernen und anzuwenden. Eine Erfahrung, die ein Großteil der Migrantenkinder in den Innenstadtbezirken nicht mehr macht.
2. Elternarbeit
Durch regelmäßige Hausbesuche und Elterngespräche soll eine vertrauensvolle Beziehung zu den Eltern aufgebaut werden, die es ermöglicht, die Belange der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen.

Oftmals sind sich die Eltern nicht bewusst, welchen Beitrag auch sie leisten können, um ihren Kindern einen erfolgreichen Schulbesuch zu gewährleisten. Gemeinsam mit den Eltern wollen wir nach Wegen und Möglichkeiten suchen.

Unser Ziel ist es, die erzieherischen Kompetenzen der Eltern zu stärken.
3. Umfeldarbeit
Wie sieht die schulische Situation der Kinder aus? Wie beurteilen die Lehrer die Entwicklung der einzelnen Kinder? Was machen die Kinder außerhalb der Schule und der Gruppe in ihrer Freizeit? (Oder vielmehr: was könnten sie alles tun, wenn sie ihr Umfeld besser kennen würden?)

Um diese Fragen beantworten zu können, arbeiten wir eng mit den jeweiligen Schulen und anderen Einrichtungen (z. B. Vereine, Freizeiteinrichtungen) im Stadtteil zusammen.

Uns geht es in erster Linie darum, die Schule für die Belange und spezifischen Lebenssituationen der Kinder zu sensibilisieren und die Eltern zu motivieren, mehr am schulischen Alltag ihrer Kinder teilzuhaben.

Die Soziale Gruppenarbeit wird über einen mit dem Landesjugendamt vereinbarten Fachleistungsstundensatz vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen ambulanter Hilfen zur Erziehung finanziert. Momentan laufen zwei Gruppen mit jeweils 8 Kindern.
 
Begegnungszentrum der Arbeiterwohlfahrt

-Soziale Gruppenarbeit-
Adalbertstr. 23a
10997 Berlin

Tel.: 030-6 95 35 6 12
Christiane.Boeruehan@awobe
rlin.de